Billardtisch Exklusiv Exklusive Billardtische
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Billardtisch Guide von Billards Berlin

Ein Billardtisch besteht aus einer Vielzahl von Komponenten, die je nach Art des Spiels und nach Hersteller variieren und exakt aufeinander abgestimmt sein müssen.

Die Stabilität einer Billardtisch-Konstruktion wird durch den Rahmen gegeben. In der Regel haben Pooltische vier Füße oder zwei starke Säulen. Snookerbillards werden mit bis zu acht Füßen stabilisiert, denn diese Tische können es auf ein Gewicht von gut 1000 kg bringen, Pool-Billardtische hingegen auf "nur" 250 bis 500 kg.

Exklusive Billardtische aus Massivholz oder mit Stahlrahmen gewährleisten die höchste Haltbarkeit. Beim Holz gibt es jedoch große Unterschiede in der Qualität: man sieht auch Billardtische auf dem Markt, bei denen der Rahmen aus Hartfaser oder sogar nur Sperrholz besteht. Diese Hölzer verziehen sich jedoch weit schneller und stärker, besonders bei Schwankungen der Luftfeuchtigkeit oder der Temperatur. Hier wird man nicht lange Freude an seinem Tisch haben.

Die Auflage eines Billardtisches sollte niemals aus einer Holzplatte, sondern aus einer mindestens 20 mm starken Schieferplatte bestehen. Schiefer ist weitaus stabiler und verzieht sich nicht. Je dicker die Schieferplatte ist, desto stabiler ist die Spielfläche und desto besser die Spielbarkeit. Es gibt Platten, die aus einem Stück bestehen - diese sind jedoch kaum zu transportieren. Deshalb werden moderne Billardtische mit drei- bis fünfteiligen Schieferplatten bestückt, die am besten vom einem Fachmann aufgebaut und genau justiert werden. Wenn Sie einen Billardtisch gebraucht kaufen möchten, beachten Sie unbedingt, ob die Schieferplatten beschädigt sind.

Nachdem der Spieltisch genau justiert wurde, wird das Billardtuch auf der Schieferplatte mit Sprühkleber fixiert und stramm aufgeklebt. Billardtücher gibt es in zahlreichen Farben, verschiedenen Materialien und somit Preisklassen. Wolle wird hierbei mit modernen Fasern wie zum Beispiel Nylon oder Polyester im Verhältnis von etwa 9:1 bis hin zu 1:1 gemischt. Wichtig ist, dass das Billardtuchgewebe völlig glatt auf dem Schiefer angebracht wird.

Den äußeren Rahmen, den die Schieferplatte umgibt, nennt man den Bandenspiegel; dieser wird entweder aus Holz oder Aluminium gefertigt und mit Schrauben bzw. Gewindebolzen mit der Schieferplatte verbunden. Am Bandenspiegel wird auch das Bandengummi angebracht; dieser Gummi ist für das Spiel notwendig, damit die Billardkugeln ruhiger an der Bande abprallen, anstatt an der harten Oberfläche des Holzrahmens.

Bei einigen Billardtischen, auf jeden Fall bei Karambol-Billiards, sind auf den Banden kleine Markierungen angebracht, die man auch "Diamanten" nennt und aus Kunststoff, Metall oder Elfenbein gefertigt werden. Diese Markierungen sollen den Spielern das Bandenspiel erleichtern. Bei Pooltischen sieht man diese Markierungen nicht oft, weil man weniger über die Banden spielt.

Ein Karambolagetisch hat keine Löcher, sondern lediglich die Spielfläche, die von vier Banden umgeben ist (ich habe aber auch schon sechs- oder achteckige Billardtische gesehen). Es gibt mehrere Varianten, die sich in den Abmessungen der Spielflächen unterscheiden (von 180 cm bis 284 cm Länge): Matchbilliard, Halbmatchbilliard, Kleines Billard sowie Kegelbilliard.

Im Gegensatz zum Karambolbillardtisch sind in Snooker- oder Poolbillardtischen sechs "Taschen" eingelassen, also Löcher, in denen die Kugeln versenkt werden. Turnier-Poolbillards gibt es in den gängigen Spielflächen-Größen 224 cm x 112 cm (8 Fuß) sowie 254 cm x 127 cm (9 Fuß). Ein Snookertisch fällt besonders durch seine enormen Dimensionen auf: 355 cm x 177 cm (12 Fuß); die Schieferplatte kann bis zu fünf cm stark sein und wird aus bis zu fünf Elementen zusammengesetzt.

Unter manchen Billardtischen (oder seitlich angebracht) befinden sich Aufnahmemöglichkeiten für einige Queues, der Brücke und der Triangel. Die Brücke ist ein Hilfs-Queue, mit dem man eine ungünstig liegende Billardkugel besser erreichen kann, ohne dass der Spieler seinen Körper auf den Tisch legen muss. Und mit Hilfe von dreieckigen oder rautenförmigen Dreiecken werden die Billardkugeln zu Spielbeginn auf dem Tisch positioniert.

Gewerblich genutzte Billardtische haben zudem ein Ballrücklaufsystem sowie einen Münzautomaten; die Kugeln werden während des Spiels unter dem Tisch gesammelt und erst ausgegeben, nachdem die Spieler die entsprechende Spielgebühr bezahlt haben.

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